BVDW DATA-Summit 2018

Digitale Wirtschaft zwischen Datenschutz und ePrivacy | 5. Juni 2018, Berlin
Jetzt Tickets sichern!

Sponsoren

Vorwort

Besuchen Sie den BVDW Data-Summit 2018 und erleben Sie ein abwechslungsreiches Programm aus Keynotes, Paneldiskussionen, Hot Seats und Best-Practices. Tauschen Sie sich mit rund 200 Branchenexperten zu den Themen Datenschutz und ePrivacy aus. Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Das Jahr 2018 bringt einschneidende Veränderungen im Datenschutzrecht mit sich. Bereits seit 2016 berät und unterstützt der BVDW seine Mitglieder mit Datenschutz-Roadshows, Webinaren und nicht zuletzt dem BVDW-Praxisleitfaden intensiv bei der Vorbereitung und Implementierung der neuen Regeln. 10 Tage nach Anwendbarkeit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wollen wir auf unserem Data-Summit aber nicht nur diese, sondern auch die derzeit verhandelte ePrivacy-Verordnung kritisch ins Visier nehmen.

Gerade die kontroversen Verhandlungen über eine neue ePrivacy-Verordnung zeigen, dass das Datenschutzrecht nicht als Allheilmittel für die regulatorischen Herausforderungen der Digitalisierung unserer Wirtschaft funktionieren kann. In seiner derzeitigen Form konterkariert der Verordnungsentwurf aus unserer Sicht sogar wesentliche und ausgewogene Regelungen der DSGVO bzw. lässt viele Fragen zwischen speziellen und allgemeinen Regeln unbeantwortet.

Moderne Endgeräteregeln müssen abseits des Datenschutzrechts immer auch einen „free flow of data“ ermöglichen und gleichzeitig den Vertraulichkeitsschutz sicherstellen. Die Kontrolle über digitale Datenströme kann aber nicht vollständig einwilligungsbasiert über den (überforderten) Nutzer laufen. In bestimmten Bereichen müssen hier vielmehr technische Sicherungen und – wo nötig – gegebenenfalls Algorithmentransparenz dafür sorgen, dass Vertrauen in und Steuerungsmöglichkeiten etabliert und gesichert werden können. Richtiges „privacy by design“ eben.

Lassen Sie uns darüber reden – auf dem BVDW Data-Summit am 05.Juni 2018 in Berlin. Wir freuen uns auf Sie!

Matthias Wahl

Präsident, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Vorwort

Besuchen Sie den BVDW Data-Summit 2018 und erleben Sie ein abwechslungsreiches Programm aus Keynotes, Paneldiskussionen, Hot Seats und Best-Practices. Tauschen Sie sich mit rund 200 Branchenexperten zu den Themen Datenschutz und ePrivacy aus. Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Matthias Wahl
Matthias Wahl
Präsident, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Das Jahr 2018 bringt einschneidende Veränderungen im Datenschutzrecht mit sich.

weiterlesen

Bereits seit 2016 berät und unterstützt der BVDW seine Mitglieder mit Datenschutz-Roadshows, Webinaren und nicht zuletzt dem BVDW-Praxisleitfaden intensiv bei der Vorbereitung und Implementierung der neuen Regeln. 10 Tage nach Anwendbarkeit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wollen wir auf unserem Data-Summit aber nicht nur diese, sondern auch die derzeit verhandelte ePrivacy-Verordnung kritisch ins Visier nehmen.

Gerade die kontroversen Verhandlungen über eine neue ePrivacy-Verordnung zeigen, dass das Datenschutzrecht nicht als Allheilmittel für die regulatorischen Herausforderungen der Digitalisierung unserer Wirtschaft funktionieren kann. In seiner derzeitigen Form konterkariert der Verordnungsentwurf aus unserer Sicht sogar wesentliche und ausgewogene Regelungen der DSGVO bzw. lässt viele Fragen zwischen speziellen und allgemeinen Regeln unbeantwortet.

Moderne Endgeräteregeln müssen abseits des Datenschutzrechts immer auch einen „free flow of data“ ermöglichen und gleichzeitig den Vertraulichkeitsschutz sicherstellen. Die Kontrolle über digitale Datenströme kann aber nicht vollständig einwilligungsbasiert über den (überforderten) Nutzer laufen. In bestimmten Bereichen müssen hier vielmehr technische Sicherungen und – wo nötig – gegebenenfalls Algorithmentransparenz dafür sorgen, dass Vertrauen in und Steuerungsmöglichkeiten etabliert und gesichert werden können. Richtiges „privacy by design“ eben.

Lassen Sie uns darüber reden – auf dem BVDW Data-Summit am 05.Juni 2018 in Berlin. Wir freuen uns auf Sie!

BVDW DATA SUMMIT 2018
Programm

Der BVDW Data-Summit 2018 steht unter dem Motto „Digitale Wirtschaft zwischen Datenschutz und ePrivacy“.

Einlass und Registrierung

Beginn

Matthias Wahl, Präsident, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.BEGRÜßUNG durch Matthias Wahl
Präsident, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

KEYNOTE
Eröffnung des Data Summit

Einführung „Digitale Wirtschaft zwischen Datenschutz und ePrivacy“

Prof. Niko HärtingProf. Niko Härting

Die neue Datenschutzgrundverordnung – Erste Schritte und anstehende Handlungsfelder

Impulsvorträge:

Barbara ThielBarbara Thiel
Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen

tba.
Google Germany GmbH

Alexander GössweinAlexander Gösswein
Managing Director CEEMEA, Criteo


Moderation:

Dr. Michael LittgerDr. Michael Littger

MITTAGSPAUSE & NETWORKING

Panel: Digitalpolitische Zukunft – Was kommt?

Panelisten:

Thomas JarzombekThomas Heilmann
(CDU)

Saskia EskenSaskia Esken
(SPD)

Dieter JanecekDieter Janecek
(Grüne)

Jimmy SchulzJimmy Schulz
(FDP)

Anke DomAnke Domscheidt-Berg
(Linke)


Moderation:

Daniel FingerDaniel Finger

Session 2: ePrivacy by consent oder Privacy by Design – Vertraulichkeit und sicheren Datenumgang richtig regeln

Impulsvorträge:

Dr. Malte Engeler
Richter, Verwaltungsgericht in Schleswig

Dr. Stefan Hanloser
Vice President Data Protetion Law, ProSiebenSat.1 Media SE

KAFFEEPAUSE & NETWORKING

Abschließende Paneldiskussion

Brauchen wir statt ausuferndem Datenschutz eher differenzierte Lösungen im Zusammenspiel von IT-Sicherheit, Ethikstandards für Datenverarbeitungen, Algorithmenkontrolle oder dem Einsatz von Blockchain-Technologie?

Panelisten:

Dr. Sarah FischerDr. Sarah Fischer
(Bertelsmann Stiftung)

Zusammenfassung der Ergebnisse

  • Auswertung der Echtzeitumfragen
  • Erkenntnisse und Forderungen der digitalen Wirtschaft

Panelisten:

 

Verabschiedung

Die Veranstaltung endet um 16:15 Uhr.

Gäste

Thomas Jarzombek

CDU

Saskia Esken

SPD

Kurz-Vita

Saskia Esken (*1961) ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages und vertritt dort den Wahlkreis Calw/ Freudenstadt. Für die SPD-Bundestagsfraktion ist sie Mitglied im Innenausschuss sowie im Ausschuss Digitale Agenda. Saskia Esken ist stellvertretende digitalpolitische Sprecherin ihrer Fraktion und zeichnet als Berichterstatterin unter anderem für die Themen Datenschutz, Privatsphärenschutz, IT-Sicherheit, Digitale Bildung und eGovernment verantwortlich.

Dieter Janecek

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Kurz-Vita

Dieter Janecek ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags und derzeit Obmann der grünen Bundestagsfraktion im Ausschuss Digitale Agenda. Weiterhin gehört er als Vollmitglied dem Ausschuss für Wirtschaft und Energie an, in der zurückliegenden Wahlperiode vertrat er seine Fraktion als wirtschaftspolitischer Sprecher. Politisch setzt er sich für eine vorausschauende politische Gestaltung der Digitalisierung und eine konsequente ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft ein. Überzeugt, dass nur eine Wirtschaft, die ressourcenschonend und energieeffizient produziert, zukunfts- und wettbewerbsfähig ist, hat Janecek auch den Think Tank Die Transformateure mitbegründet.
Zwischen 2008 und 2014 war Janecek Landesvorsitzender der bayerischen Grünen und hat mehrere hundert Unternehmen in ganz Bayern besucht, um mit ihnen in einen Dialog über nachhaltiges Wirtschaften zu treten. Zuvor war der Diplom-Politologe als Landesgeschäftsführer der Grünen sowie als Kommunikationsberater im IT-Bereich tätig.

Jimmy Schulz

FDP

Kurz-Vita

Jimmy Schulz, geboren 1968 in Freiburg, ist ein deutscher Internet-Unternehmer und Politiker. Nach dem Abitur in Ottobrunn studierte er zunächst in Austin, Texas und nach der Bundeswehrzeit bei den Gebirgsjägern in Berchtesgaden in München politische Wissenschaft. Zur Finanzierung des Studiums gründete er 1995 die Firma CyberSolutions, die im Jahr 2000 mit der Mutterfirma an die Börse ging. Im selben Jahr trat er der FDP bei und vertrat diese 2009-2013 im Deutschen Bundestag. Als Obmann der FDP-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft und im Unterausschuss Neue Medien gestaltete er die Netzpolitik im Deutschen Bundestag von Anfang an mit. Seit 2017 ist Jimmy Schulz wieder Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda und Mitglied im Innenausschuss.

Anke Domscheidt-Berg

Die Linke

Kurz-Vita

Nach 15 Jahren in der IT Industrie v.a. als Managerin bei Accenture, McKinsey und Microsoft sowie nachfolgend seit 2011 Tätigkeit als Publizistin, Netzaktivistin und Unternehmerin, ist Anke Domscheit-Berg (Jg. 1968) seit 2017 Bundestagsabgeordnete und netzpolitische Sprecherin für die Linksfraktion (parteilos).

Die im In- und Ausland gefragte Rednerin veröffentlichte neben zwei Büchern (u.a. “Ein bisschen gleich ist nicht genug! Warum wir von Geschlechtergerechtigkeit noch weit entfernt sind”, Heyne) zahlreiche Texte v.a. zur digitalen Gesellschaft und zu Geschlechtergerechtigkeit u.a. bei SZ, FAZ, Die ZEIT, Der Freitag, Handelsblatt, ManagerMagazin, tageszeitung und im britischen Guardian. Zu digitalen Themen schreibt sie mit ihrem Mann, Transparenzaktivist Daniel Domscheit-Berg, eine wöchentliche Kolumne für die Frankfurter Rundschau. Gemeinsam betreiben sie ein offenes Innovationslabor (havel:lab) nördlich von Berlin, in dem u.a. digitale Bildungsprojekte für Schüler*innen stattfinden.

Anke Domscheit-Berg ist Mitglied der Denkfabrik der Welthungerhilfe „Searchers Unlimited“ und Gründungsmitglied der NGO Demokratie Plus sowie von Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR). 2017 initiierte sie den Negativpreis Goldener Zaunpfahl für das überflüssigste Gendermarketing, der seitdem jährlich vergeben wird. In Anerkennung ihres Engagements für Geschlechtergerechtigkeit wurde ihr 2010 der Frauenpreis des Landes Berlin verliehen.

Anke Domscheit-Berg erwarb in der DDR einen Studienabschluss in Textilkunst und später in Hessen und England (Newcastle) einen BA und MA für Internationale/Europäische Betriebswirtschaft. Die passionierte Guerillastrickerin hüllt gern Bäume, Panzer oder Militärflugzeuge in buntes Garn und engagiert sich ehrenamtlich für Geflüchtete.

Speaker

Dr. Malte Engeler

Richter, Verwaltungsgericht in Schleswig

Kurz-Vita

Dr. Malte Engeler ist Richter beim Verwaltungsgericht in Schleswig. Er war zuvor mehrere Jahre stellvertretender Leiter des aufsichtsbehördenlichen Bereichs einer Datenschutzaufsichtsbehörde und forscht im Bereich der verfassungsrechtlichen Grundlagen des Datenschutzrechts.

Dr. Sarah Fischer

Bertelsmann Stiftung

Kurz-Vita

Dr. Sarah Fischer arbeitet im Projekt „Ethik der Algorithmen“ bei der Bertelsmann Stiftung. Das Projekt setzt sich mit den gesellschaftlichen Folgen algorithmischer Entscheidungsfindung auseinander und will zu einer Gestaltung algorithmischer Systeme beitragen, die zu mehr Teilhabe für alle führt. Zuvor war sie Postdoktorandin im Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ an der Universität Münster. Dort promovierte sie im Fach Kommunikationswissenschaft zum Thema Vertrauen in Gesundheitsangebote im Internet.

Alexander Gösswein

Managing Director CEEMEA, Criteo

Kurz-Vita

Alexander Gösswein überblickt als Managing Director CEEMEA das Business von Criteo in der DACH-Region, in Russland, im Mittleren Osten und in Afrika. Zuvor verantwortete er als Managing Director das Geschäft des Unternehmens in Zentraleuropa. Alexander Gösswein kam 2011 zu Criteo, verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Marketing- und Medienbranche und hatte über sieben Jahre führende Positionen bei Yahoo! (Overture) und Microsoft Advertising inne. Bevor er zu Criteo wechselte, baute er goviral in Deutschland auf, das im Januar 2011 von AOL Europe übernommen wurde.

Stefan Hanloser

Vice President Data Protetion Law, ProSiebenSat.1 Media SE

Prof. Niko Härting

Kurz-Vita

Prof. Niko Härting studierte an der Freien Universität Berlin, 1996 gründete er HÄRTING Rechtsanwälte. Er ist u.a. Mitglied im Informationsrechtsausschuss des Deutschen Anwaltvereins, ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften IT- und IP-Rechtsberater sowie Kommunikation&Recht, Mitglied der Schriftleitung von Computer und Recht sowie Herausgeber der Zeitschrift PinG – Privacy in Germany. Seit 2012 ist er Honorarprofessor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht, an der er seit 1991 Lehrbeauftragter ist. Er ist Autor zahlreicher Publikationen (u.a. Internetrecht, 6. Auflage 2017 und Datenschutz-Grundverordnung, 1. Auflage 2016).

Barbara Thiel

Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen

Kurz-Vita

Barbara Thiel wurde am 18. Dezember 2014 vom Niedersächsischen Landtag zur Landesbeauftragten für den Datenschutz nach Artikel 62 der Niedersächsischen Verfassung gewählt und nach der Wahl von der Landesregierung mit Wirkung vom 1. Januar 2015 auf die Dauer von acht Jahren berufen. Aufgabe der Landesbeauftragten für den Datenschutz (LfD) ist es, die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften sowohl durch die Behörden und sonstigen öffentlichen Stellen als auch durch Firmen und sonstige nicht-öffentliche Stellen in Niedersachsen zu überwachen und so das Recht auf informationelle Selbstbestimmung zu sichern.

Matthias Wahl

Präsident, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Moderatoren

Daniel Finger

Kurz-Vita

Daniel Finger ist mit Leib und Seele Moderator, vor allem von Events rund um das Thema Digitalisierung. Er ist regelmäßig auf radioeins zu hören, unter anderem als Moderator der Sendung „Zwei auf Eins“. Sehen kann man ihn alle 14 Tage in „Kowalski und Schmidt“ vom RBB Fernsehen. Mit seiner Firma, der „Agentur für gute Worte“, MEN IN TEXT, entwickelt er außergewöhnliche Formate für Audio, Video und Bühne. Außerdem ist er ein gefragter Trainer und Coach für alle Themen rund um Medien, Präsentation und Storytelling.

Dr. Michael Littger

Kurz-Vita

Dr. Michael Littger ist Geschäftsführer von Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN). Der Verein klärt Mittelstand und Verbraucher zum souveränen Umgang mit der Digitalisierung auf. Mitglieder des Vereins sind Unternehmen, Verbände und Organisationen, Schirmherr ist der Bundesminister des Innern. In früheren Stationen leitete Littger die Bereiche Digitale Wirtschaft und Telekommunikation beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und war für die EU-Kommission (Brüssel) und das Auswärtige Amt (London) tätig. Der promovierte Jurist ist Autor und Referent für IT-Sicherheit im Mittelstand und bei Verbrauchern.

Tickets

Der BVDW Data-Summit wird am 05.Juni 2018 in Berlin stattfinden.

Sichern Sie sich am besten sofort eines der begehrten Tickets!

  • Aktuellste Informationen für die digitale Wirtschaft
  • Über 20 Speaker und Panelteilnehmer
  • Keynotes, 2 Working-Sessions und Diskussionspanels
  • Aktive Beteiligung via Echtzeit-Abstimmungen

 

Seminar - Online Event Management mit der Ticketing-Lösung von XING Events

Location

Spreespeicher, Stralauer Allee 2, 10245 Berlin

Studien & Umfragen

BVDW-Studie zur Datensouveränität vom 8. Juni 2017

zum Download

BVDW-Live-Umfrage

zum Download

Sponsoren

Sie möchten sich als Sponsor auf dem BVDW Data-Summit 2018 platzieren?
Gerne geben wir Ihnen Informationen zu unseren Sponsoringpaketen. Kontaktieren Sie uns.

Ansprechpartner

Linda Neufeld
Event-Managerin
+49 211 600456-21
neufeld@bvdw.org

Rückblick BVDW Data-Summit

Video BVDW Data-Summit 2017

Fotogalerie BVDW Data-Summit 2017

Wem gehören Daten?

Auf dem BVDW Data-Summit „Datensouveränität“ ging es einmal mehr um Fragen der Zuordnung und Werthaltigkeit von Daten. Vor allem aber spielt die Datensicherheit hier eine entscheidende Rolle. Auf dem Polit-Panel am Vormittag waren sich die geladenen Vertreter von SPD, GRÜNE, FDP und DIE LINKE zumindest einig, dass es beim Thema Verschlüsselung keine Hintertüren geben darf.

Interessante Einblicke gaben die Echtzeitumfragen während der nachmittäglichen Impulsvorträge zu den Themen Datenschutz/IT-Sicherheit sowie zum Dateneigentum, die wir abschließend zusammen mit unserer BVDW-Studie zur Datensouveränität diskutieren konnten. Auch wenn auf der Veranstaltung nicht alle Aspekte dieser komplexen Materie zur Sprache kommen konnten, haben wir zwei wesentliche Erkenntnisse mitnehmen können:

  • Es besteht ein starkes Bedürfnis, verlässliche Zuordnungskriterien mit Blick auf die Zurverfügungstellung und Verarbeitung von Daten zu entwickeln. In seiner Keynote betonte der Parlamentarische Staatssekretär Dirk Wiese (BMWi) jedoch, dass es hier weniger um Dateneigentumsfragen als vielmehr darum gehen muss, Rahmenbedingungen für die Datennutzungskontrolle zu entwickeln. Prof. Dr. Spindler (Uni Göttingen) machte in seinem Einführungsvortrag außerdem deutlich, dass es dabei mehr und mehr auch darauf ankommt, von welcher Qualität Daten eigentlich sind. Nur so können Anbieter der digitalen Wirtschaft entsprechende Geschäftsmodelle wirtschaftlich entwickeln beziehungsweise Nutzer diese souverän nutzen.
  • Auf der anderen Seite stehen Forderungen nach Transparenz und Zugangsfreiheit zu Daten sowie einem starken Datenschutz. Dieser darf jedoch nicht Selbstzweck sein. Der Schutz des informationellen Selbstbestimmungsrechts muss zusammen mit dem „free-flow-of-data“ funktionieren. Die EU-Datenschutzgrundverordnung kann und soll hier nicht alles bestimmen, so der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Ole Schröder (BMI). Ob es allerdings auch einen eigenes Eigentumsrecht an verhaltensgenerierten Daten geben muss, wie im Vortrag von Prof. Dr. Fezer (Uni Konstanz) thematisiert, wurde unterschiedlich bewertet.

Presse

Herzlich willkommen in unserem digitalen Pressebereich!

Wenn Sie für die redaktionelle Berichterstattung druckfähige Fotos, Grafiken, Logos oder Illustrationen verwenden möchten, wenden Sie sich bitte direkt per E-Mail an uns. Am meisten freuen wir uns aber immer über den persönlichen Kontakt per Telefon – zögern Sie nicht damit, uns auch anzurufen.

Ansprechpartner

Tim Sausen
Pressesprecher Wirtschaft und Politik
+49 211 600456-35
sausen@bvdw.org

Ansprechpartner

Eventorganisation

Linda Neufeld
Event-Managerin
+49 211 600456-21
neufeld@bvdw.org

Programm

Michael Neuber
Leiter Politik und Regulierung / Rechtsanwalt / Justiziar
+49 30 2062186-12
neuber@bvdw.org